Zuerst hatte ich als Motto für dieses Jahr „Wann, wenn nicht jetzt?!“ gewählt. Aber in den Rauhnächten kam immer wieder das Stichwort, meine Stimme zu erheben. Sowohl in Form meines Gesangs, als auch Botschafterin für eine leise Welt zu sein, die keine laute Stimme hat: die Anderswelt.
Ich erhebe meine Stimme: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde
Dieses Motto bedeutet für mich 3 Dinge:
1. Ich produziere meine erste CD!
Vor 29 Jahren habe ich als Schülerin angefangen, eigene Melodien aus alten englischsprachigen Gedichten zu komponieren. 2017 bin ich mit meiner Gitarre das erste mal öffentlich damit aufgetreten. Ich habe meine Stimme erhoben und meine Lieder in die Welt gebracht. Und damit eine meiner schwersten Hürden überwunden: Die Auftrittsangst.
In diesem Jahr erhebe ich meine Stimme erneut: Für meine erste CD.
Dafür bereite ich mich dieses Frühjahr intensiv vor, weil ich meine Lieder mit der Harfe begleiten möchte. Und im Kopf eine Vorstellung habe, wie das klingen soll.
In diese CD fließt alles von mir ein: Grüne Weite, Wildheit, keltische Elemente, Sehnsucht und Leidenschaft. Meine ganze Stimme. Ich freue mich jetzt schon, den Menschen bald etwas von mir mitgeben zu können, das weiter begleitet. Das weiter schwingen kann!
Hier gibt es schon Hörbeispiele (auf der Seite etwas runter scrollen).
2. Ich werde laut als Botschafterin der Anderswelt
In meinem Jahresrückblick habe ich angefangen, meine Stimme zu erheben und über mein Herzensprojekt zu berichten. Es geht um: Naturgeister und die Anderswelt.
Schon als Kind war ich mit der feinstofflichen Welt verbunden und dachte, das sei völlig normal. Ich weiß, dass es furchtbar naiv ist, aber erst mit dem Studium der Landschaftsökologie wurde mir klar, dass Zwerge, Waldhüter und eine beseelte Natur in unserer „normalen“ Welt weder einen Platz und erst recht keine Lobby haben. Und dass Menschen, die darüber sprechen, meist den Stempel „verrückt“ oder Schlimmeres bekommen.
Ich stehe aber nun mal mit einem Bein in der Anderswelt. Ich gehe durch einen Wald und sehe und spüre Wesen und andere Welten. Diese feinstofflichen Welten sind mit unserer sichtbaren Welt verbunden. Sie durchdringen und beeinflussen sich gegenseitig. Und deshalb sind Ursachen und Lösungen für manche Probleme häufig nicht auf unserer sichtbaren Ebene zu finden.
Seit einiger Zeit spüre ich eine Dringlichkeit, über dieses Thema zu sprechen. Meiner Wahrnehmung nach wollen beide Welten wieder zusammenkommen, unsere Menschen- und die Anderswelt. Da klafft ein großes Loch, weil sie irgengwann einmal eins waren. Und ich glaube, viele Umweltprobleme, unsere Entwurzelung, Energielosigkeit und noch so vieles mehr können heilen, wenn sich beide Welten wieder annähern.
Deshalb werde ich dieses Jahr lauter meine Stimme erheben und über die Anderswelt berichten. Durch mein Herzensprojekt, das ich mit Blog und Social Media begleite. Für diejenigen, die es hören wollen und genauso eine Sehnsucht nach Verbundenheit haben wie ich.
3. Ich reise nach Schottland und traue mich, in einem Pub zu singen
Das ist so eine Sache mit Schottland. Seit ich ein Teenie war, wollte ich dorthin. Habe dafür gespart, das Geld aber wieder für andere Dinge ausgegeben (unter anderem für meine Harfe :) ). Es kam immer irgendetwas dazwischen, so dass die Reise dorthin mittlerweile zu einem Heiligen Gral für mich wurde.
Tja, und dieses Jahr wird mein Traum Wirklichkeit! 10 Tage Schottland! Auf meiner Bucket-List stehen einige Punkte. Einer davon ist: Wenn wir einen Pub finden, in dem musiziert wird, traue ich mich, meine Stimme zu erheben und ein Lied zu singen!
Ich bin unfassbar gespannt, wie diese Challenge sich gestaltet! Ob ich mich wirklich traue?
Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze?
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Abenteuerliche Grüße,
Carina


Liebe Carina, oh, das klingt total spannend. Und dein Motto „Ich erhebe meine Stimme“ kann ich sehr gut nachfühlen. Ich bin gerade noch dabei mein Motto für 2026 herauszufiltern… mal schauen, was da so kommt. Ich drücke dir die Daumen für deine CD (aufregend!) und die Reise nach Schottland (ich war mal mit der Schule in Edinburgh für eine Woche, ist ewig her, aber ich habe es in bester Erinnerung!) Liebe Grüße, Sirun
Danke liebe Sirun!