Wenn du gerade anfängst, deinen Zugang zur Anderswelt zu suchen, hast du vielleicht die Vorstellung, dass du bald Zwerge und Elfen mit deinen physischen Augen sehen kannst. Das ist mit Sicherheit möglich. Zu Anfang gilt es jedoch, erst einmal in dein eigenes Fühlen zu kommen, deine Hellsinne kennenzulernen und dich mit der Natur zu verbinden.
Das ist alles sehr unaufgeregt und mag dir wenig spektakulär vorkommen. Wenn du die vorgeschlagenen Übungen jedoch regelmäßig anwendest, wirst du immer mehr in die Anderswelt eintauchen, ohne dass du sagen kannst, wann genau der Übergang war. Und auf diese Weise eine erstaunliche, wunderschöne Welt kennenlernen, die voller Magie ist.
Auch in der Anderswelt gibt es Wesen, bei denen Vorsicht geboten ist. Deshalb geht es in diesem Artikel erst einmal darum, einen liebevollen Zugang zur Natur und zur Anderswelt zu finden. Für die Etiquette und den Umgang mit seinen Wesen mache ich einen separaten Beitrag.
Die Natur und ihre feinstofflichen Wesen freuen sich über Wertschätzung und liebevolle Aufmerksamkeit. Finde also einen liebevollen Zugang zu dir und deinem Umfeld, und du wirst wundersame Antwort erhalten!
Hier ist eine Liste mit Übungen, die dir helfen, deine Sinne für die Anderswelt zu schulen. Solltest du dir Gedanken machen, ob du deine gewonnenen Zugänge zur Anderswelt auch wieder schließen kannst: Ja, auf jeden Fall! Auch ich darf mich erst auf die feinstofflichen Energien einstimmen, bevor ich sozusagen „eintrete“. Diese Übungen hier helfen dir jedoch vor allem, Sicherheit in deiner Wahrnehmung und ein Gefühl für die Anderswelt zu bekommen:
1. Werde still und beobachte
Suche dir einen schönen Ort in der Natur, an dem du möglichst ungestört bist. Setze dich auf einen Baumstumpf oder wo du es bequem hast und werde still. Schließe deine Augen und spüre die Sonne und den Wind auf deiner Haut. Lausche den Geräuschen der Natur. Dann öffne deine Augen und lasse deinen Blick schweifen. Je länger du still bist und beobachtest, desto mehr nimmst du wahr: Ameisen, fliegende Insekten, Mäuschen, Vögel und den Wind in den Blättern.
Ohne es zu merken, kommst du in einen sehr meditativen Wachzustand. Du bist einerseits sehr versunken im Moment, gleichzeitig aber hellwach und konzentriert. In diesem Zustand kann es sein, dass du schon feinstoffliche Dinge wahrnimmst: Die Veränderung der Atmosphäre, ein Pieksen auf deiner Hand ohne sichtbare Ursache, ein deutliches Gefühl, dein Blick wird gelenkt… Nimm das alles erst einmal wahr, ohne es zu bewerten.
Mache diese Übung so oft du kannst. Du wirst merken, dass sie auch positive Auswirkungen auf dein Nervensystem hat.
2. Mache bewusste Spaziergänge im Wald
Was bedeutet das? Plane deinen nächsten Spaziergang in einem schönen Waldstück, in dem nicht so viele Menschen unterwegs sind. Gehe am besten allein, weil du dich dann besser fokussieren kannst. Schalte dein Handy aus, nimm keine Musik mit.
Wenn du den Wald betrittst, begrüße in Gedanken die Hüter und die Wesen, die darin wohnen. Geh langsam, schau dich in Ruhe um, lass die Stimmung auf dich wirken. Atme bewusst ein, lass deine inneren Fühler und dein energetisches Feld sich ausdehnen. Genieße die Stille, das Licht, das Blätterrauschen.
Streichel ein Blatt, sag einer Pflanze, wie schön sie ist, danke der Erde, dass sie dich trägt. So zeigst du der Anderswelt, dass du sie und ihren Lebensraum wertschätzt.
Fühle in dich hinein – wirst du zu einem Ort gerufen? Zu einem Baum, einer Weggabelung, einem Bach? Folge deinen inneren Impulsen und lasse dich auf deine inneren Bilder oder Empfindungen ein.
Wenn du den Impuls hast, lass etwas von dir als Geschenk im Wald zurück. Ein Haar, ein gesprochener Segen, oder du sammelst etwas Müll ein.
Mache diese Spaziergänge oft und lerne die Wesen deines Waldes kennen. Du wirst im Laufe der Zeit sicherlich erstaunliche Begegnungen haben!
3. Finde deine eigenen Wahrnehmungskanäle
Um deinen Zugang zur feinstofflichen Anderswelt zu öffnen, darfst du deine Wahrnehmungskanäle bzw. Hellsinne kennenlernen. Eine sehr gute Übung dazu habe ich hier für dich. Je öfter du übst, desto besser wirst du die Energien und Wesen der Anderswelt wahrnehmen. Nutze Spaziergänge in der Natur oder ruhige Augenblicke bei dir zu Hause, um dich mit deinen Hellsinnen zu beschäftigen.
4. Lies Bücher und Geschichten über die Anderswelt
Um ein Gefühl für die Bewohner der Anderswelt und ihre ganz eigenen Regeln zu bekommen, hilft es, darüber zu lesen. Es gibt wundervolle Geschichten und Märchen aus den Keltischen Ländern wie Irland, Schottland und Wales. Es gibt Elfenberichte aus Island und Geomantische Bücher von Marco Pogacnik oder Alanna Moore.
Je mehr und je unterschiedlicher du über die Anderswelt liest, desto mehr bekommst du ein Gefühl dafür und wirst sie in deinem Umfeld eher wahrnehmen können.
Ich kann dir das Buch von Helga Gebert: „Phantastische Märchen. Von Zwergen, Riesen & Drachen, Meermädchen und Wassermännern“ aus dem Anaconda-Verlag als Einstieg sehr empfehlen.
5. Verbinde dich bewusst mit Naturelementen
Wusstest du, dass nicht jeder Baum Lust hat, umarmt zu werden? Bäume, vor allem die Älteren, haben ein sehr starkes bewusstes Feld. Bevor du dich mit einem Baum verbindest, um mit ihm zu kommunizieren, frag ihn lieber, ob er gerade Lust dazu hat. Dazu kannst du dich ihm langsam nähern. Wenn du eine Grenze fühlst, die sich sehr stark anfühlt und es nicht angenehm ist, sie zu überschreiten, respektiere das besser. Wenn du jedoch ein angenehmes Gefühl verspürst, ist er bereit, mit dir zu sprechen.
Jetzt kannst du dich ihm nähern, ihn berühren und dich vorstellen. Das geht laut oder in Gedanken. Dann spür dich in sein energetisches Feld ein. Wie fühlt es sich an, welche Farbe hat es, wird es in deinem Körper irgendwo warm oder kalt? Jetzt kannst du ihn nach seinem Namen fragen, was seine Lieblingstiere sind, die in seinen Ästen turnen. Du kannst ihn auch fragen, ob er eine persönliche Botschaft für dich hat oder ihn Fragen zu deinen Lebensthemen stellen.
Vielleicht hörst du etwas mit deinen inneren Sinnen oder bekommst innere Bilder. Achte auf deinen Körper, spürst du etwas? Kommt plötzlich ein Wind auf oder reißt die Wolkendecke auf und die Sonne blitzt hervor? Auf diese Weise lernst du die Sprache der Natur zu verstehen und wirst immer sicherer im Umgang mit deinen Hellsinnen.
Das kannst du auch mit einem Bach oder einem Felsen machen. Alles ist beseelt. Alles hat sein eigenes bewusstes energetisches Feld, mit dem du sprechen kannst. Sollte dir diese Übung ohne Anleitung zu unsicher sein, lasse sie erst einmal weg. Du wirst mit der Zeit mehr Sicherheit gewinnen, dann kannst du hier hin zurückkommen.
6. Achte auf sichtbare Manifestationen der Anderswelt
Die Qualität eines Ortes manifestiert sich häufig in der Rinde oder Wuchsform von Bäumen. Vielleicht hast du schon mal Fotos von Bäumen gesehen, in denen man eine große Eule, einen Drachen oder sogar ein menschliches Wesen erkennen kann.
Meine Erfahrung ist, dass sich die Wesen der Anderswelt, beispielsweise Zwerge, Devas und Feenwesen, auch oft flüchtig auf Felsen, in Blättern, auf Baumrinde oder durch Blüten zeigen. Manchmal lassen sie sich fotografieren. Mir ist es jedoch auch schon passiert, dass ich hinterher auf dem Bild nichts mehr gesehen habe!
Die Anderswelt hat da durchaus Humor. Einmal wollte eine Klientin ihren Wald und die Wesen, die darin wohnen, kennenlernen. Ich nahm eine Gruppe muntere Kobolde wahr, die bereit war, sich zu zeigen. Meine Klientin wollte jedoch erst Kontakt zu einem Baum herstellen. Als wir fertig waren, konnte ich die Gruppe nicht mehr ausmachen. Doch dann spürte ich, wie die kleinen Racker hinter einem Hang geduckt waren und sich mucksmäuschenstill verhielten. Sie fanden es super witzig, uns zu vergackeiern. Und auf der Rinde des Baumes, hinter dem sie versteckt waren, manifestierte sich ein kleiner Kobold, der die Hose runtergezogen hatte und uns seinen nackten Hintern präsentierte! Als ich mich kurz umdrehte und wieder hinschaute, war das Bild schon wieder verschwunden.

Wenn du ein wenig auf Manifestationen der Anderswelt in der Natur achtest, wirst du sie immer öfter erkennen.
Das kannst du üben, indem du bewusst deinen Blick schweifen lässt. Da, wo dein Blick plötzlich stehen bleibt oder angezogen wird, schau genauer hin. Im Foto oben saß ich auf der Terrasse und schrieb etwas, als plötzlich mein Blick nach vorn schnellte und das männliche Feenwesen in der Löwenmäulchenblüte wahrnahm. Ich fragte, ob ich ihn fotografieren (und veröffentlichen) darf und er bejahte. So kann ich hier ein schönes Beispiel geben, wie du auch mit deinen physischen Augen die feinstoffliche Welt sehen kannst.
Du willst mehr erfahren? Schau dir mein Angebot an!
In meinen Seminaren und Workshops zur Anderswelt tauche ich mit dir Schritt für Schritt in die feinstoffliche Welt ein. Du lernst, deinen Hellsinnen zu vertrauen und mit Naturgeistern, Tieren und Pflanzen zu kommunizieren. Die Zusammenarbeit mit den Energien der Anderswelt bringt die Magie in deinem Alltag zum Leuchten!
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Magische Grüße,
Carina
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