Wie soll ich die Welt benennen, die wir kennenlernen, wenn wir unsere feinstofflichen Sinne aktivieren? Denn jenseits unserer physischen Wirklichkeit gibt es die feinstoffliche Natur. Sie enthält das Netz des Lebens und ist bevölkert mit Wesen, die wir allgemein als „Naturgeister“ und Naturgottheiten bezeichnen. Warum ich mich für den Namen Anderswelt entschieden habe, erkläre ich kurz in diesem Beitrag:
Woher kommt der Begriff Anderswelt?
Im keltischen Kulturkreis wurde die feinstoffliche Natur und die Welt „hinter dem Schleier“ als Anderswelt bezeichnet. Sie war eine Parallelwelt zu unserer Wirklichkeit, in der unter anderem Naturgeister, das Hohe Volk der Feen und Naturgötter beheimatet waren.
Aber auch Menschen konnten das Reich betreten. Besonders zu Schwellenzeiten wie Dämmerungen oder jahreszeitlichen Besonderheiten wie Tag- und Nachtgleichen war es leichter, einen Zugang zu finden. Eingänge zur Anderswelt waren Höhlen, Quellen und andere Schwellenorte, an denen beide Welten zusammenfließen.
Die Anderswelt war deshalb kein „Jenseits“, in das die Verstorbenen gingen, sondern eine lebendige Welt, direkt neben unserer.
Warum habe ich den Begriff Anderswelt übernommen?
Weil dieser Begriff meiner Wahrnehmung nach die feinstoffliche Natur am besten beschreibt: Sie ist eine völlig andere Welt. Hier herrschen andere Regeln und Gesetze. Hier ist die Magie Zuhause.
Die Wesen der Anderswelt sind nicht diplomatisch. Sie sagen dir genau, was sie meinen. Dabei sind sie sehr direkt und verschönern nichts. Ich finde das sehr erfrischend, denn ich weiß sofort, wo ich dran bin!
Und sie haben eine ganz andere Logik als wir Menschen. Sie ordnen Dinge anders. Sie sehen Begebenheiten anders. Zum Beispiel habe ich meine Begegnung mit einem Waldhüter niedergeschrieben mit den Worten: „Er räumt Dinge herum …“. Da meldete er sich prompt zu Wort und betonte ernst: „Ich stelle sie auf den richtigen Platz!“
Zeit verläuft anders in der Anderswelt. Wir begegnen Wesen, die wir sonst nur in Fantasy-Romanen finden. Wünsche und Flüche haben eine direkte Auswirkung. Alles ist voller Naturmagie. Emotionen sind klarer, Farben intensiver. Gesang und Musik spielen eine essenzielle Rolle.
Die feinstoffliche Welt war lange Zeit von unserer Wirklichkeit getrennt. Deshalb sprachen die Kelten auch von einer Parallelwelt. In den letzten Jahren nähern sich die Welten wieder an und es wird immer einfacher, die Anderswelt wahrzunehmen.
Für mich ist sie ursprünglich und einfach zu verstehen, im Gegensatz zu unseren verschwurbelten menschlichen Auswüchsen von Regeln, Bürokratie und gesellschaftlichem „Normal“. Ehrlich gesagt ist die Anderswelt für mich angenehm normal. Aber halt völlig anders als unsere Wirklichkeit. Und deshalb passt der Begriff „Anderswelt“ echt gut!
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Hab einen magischen Tag!
Carina


Liebe Carina,
was für ein spannendes Thema. Ich habe mich noch nicht viel mit der feinstofflichen Welt beschäftigt. Aber irgendwie macht mich dein Artikel neugierig 😊 und auch die Verbindung zu Kunst und Kreativität finde ich spannend.
Liebe Grüße
Paula
Liebe Paula,
ganz lieben Dank für dein Feedback! Deine Worte motivieren mich, in dieser Richtung weiter zu bloggen!
Herzliche Grüße,
Carina
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