Zu viele Bälle in der Luft? Warum eine goldene Kugel genügt

Das Bild zeigt einen felsigen Ort im Wald mit Sonne im Hintergrund. Im Vordergrund ist die Grafik einer jonglierenden Gauklerin zu sehen. Das Bild soll das Thema des Blogbeitrags verdeutlichen, in dem es darum geht, dass man manchmal mit zu vielen Bällen jongliert.

Ich muss gestehen, ich bin nicht immer im Flow. Das sind meine Kein-Flow-Tage. Nichts passt zusammen, alles in meinem Leben fordert zu viel Aufmerksamkeit. Ich fühle mich dann wie eine Jongleurin, die versucht, auch noch mit den Füßen zu balancieren. Und weil ich dann gerade nicht im Gleichgewicht bin, haut mich alles auch schneller um.

Na ja, wenn ich dann eh auf meinem Hosenboden sitze, kann ich auch erst mal sitzen bleiben und schauen, was denn wirklich so los ist …

Welche Bälle habe ich gerade in der Luft?

Ich nehme mir ein wenig Zeit, die einzelnen Bälle zu betrachten und die Lösung zu finden, wie ich sie aus der Luft bekomme:

Muss ich wirklich die Kontrolle über alles behalten? Oder kann ich Verantwortung, die mir eigentlich gar nicht gehört, endlich mal abgeben?

Wenn mich Bemerkungen aus dem Familien- oder Bekanntenkreis verletzen, bin ich wirklich verletzt? Oder sind es Anteile von mir, die sich ertappt fühlen und so auf sich aufmerksam machen? Diese Anteile kann ich mir anschauen und loslassen.

Wenn ich merke, dass mich Bereiche wie Social Media total stressen, weil ich das Gefühl habe, ich bin Sklavin eines Algorithmus, der sich ständig ändert … Ist es da nicht an der Zeit, ruhiger zu machen? Zurück in die Freude zu gehen und von dort in meinem eigenen Tempo zu erschaffen?

So, jetzt kann ich wieder aufstehen. Die Bälle packe ich in meine Tasche. Tief durchatmen, Krone aufsetzen, mich wieder leichter fühlen.

Wie geht es dir gerade? Jonglierst du auch manchmal mit ein paar Bällen zu viel?

Es ist nicht verkehrt, dann mal umzufallen und die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Um zu sehen:

So viele Bälle müssen gar nicht auf einmal in der Luft sein. Eine goldene Kugel reicht auch.
Eine goldene Kugel, mit der wir Momente sammeln:

– Wenn das erste mal im Februar die Amsel wieder singt.
– Wenn die ersten Schneeglöckchen, die du letztes Jahr verbuddelt hast, im Garten erblühen.
– Wenn du es dir mit einem Chai-Tee und deiner Lieblingsstrickjacke auf dem Sofa gemütlich machst und ein Hörbuch hörst.
– Wenn ein geliebter Mensch dir sagt, wie gut du ihm tust.

Diese Momente sind unsere wahren Schätze.
Und wenn du sie abends direkt vor dem Schlafengehen in einem „Schatzbuch“ festhältst (5 Dinge und Momente, für die du dankbar bist), hilft es dir auch noch, gut und zufrieden einzuschlafen.

Wenn du magst, probier das mal kontinuierlich für mindestens ein halbes Jahr aus.

Ich kann dir sagen – auch wenn ich mal Kein-Flow-Tage habe, schlafe ich meistens gut, weil mich das Momente-Sammeln abends so sehr entspannt …

Ich wünsche dir viele Goldene-Kugel-Momente,
Carina

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Über Carina Harbich

Carina ist Künstlerin und naturspiritueller Coach. Sie taucht tief in die Gefühlswelt der Natur und bringt von dort wertvolle Schätze mit, die sie in Form von Musik, Kunst, Geschichten und kreativen Workshops sichtbar macht. Sie liebt es, mit ihrer Harfe und Stimme die Herzen der Menschen zu berühren und mit ihren Bildern und Worten Freude und Schönheit zu verbreiten. In ihren Coachings begleitet sie Menschen, die eine tiefe Sehnsucht nach Naturverbindung und innerer Heilung haben. Sie entwickelt sich in ihrem künstlerischen Ausdruck immer weiter. Ihr Ziel ist es, eine Botschafterin der Anderswelt zu sein und Magie in unserem Alltag leuchten zu lassen.

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